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Was ändert sich 2020?

Immobilienjahr 2020: Neue  Gesetze, Vorgaben und Regeln

Im vergangenen Jahr wurde eine Reihe neuer Gesetze beschlossen, die 2020 in Kraft treten. Die wichtigsten Neuerungen für Mieter und Immobilieneigentümer fasst Jörn Weise, Abteilungsleiter Immobilien der Volksbank Raiffeisenbank eG zusammen:

• Grundsteuer: Der Bundesrat hat der Grundsteuerreform zugestimmt. Das dreistufige Verfahren – Bewertung, Steuermessbetrag, kommunaler Hebesatz – bleibt erhalten. Die neue Grundsteuer soll ab 2025 gelten. Vermieter können sie weiterhin auf die Mieter umlegen.

• Energetische Sanierungsmaßnahmen an selbst genutztem Wohneigentum sollen vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2029 durch einen Abzug von 20 Prozent der Aufwendungen von der Steuerschuld gefördert werden. Dazu gehören Einzelmaßnahmen wie die Wärmedämmung von Wänden und Dächern, die Erneuerung der Fenster oder Außentüren sowie die Erneuerung oder die Optimierung bestehender Heizungen.

• Neue Mietwohnungen sind steuerbegünstigt. Investoren können vier Jahre lang jeweils fünf Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Mietwohnung zusätzlich bei der Steuer geltend machen. Die Abschreibungsmöglichkeit von jährlich zwei Prozent bleibt erhalten. Insgesamt können Bauherren in den ersten vier Jahren 28 Prozent von der Steuer absetzen.

• Investitionen in bestehende Gebäude sind ebenfalls steuerbegünstigt, aber nur, wenn sie zu neuem Wohnraum führen, beispielsweise durch Aufstockung oder Ausbau.

• Intelligente Stromzähler sind ab 2020 Pflicht für Haushalte mit einem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 6.000 kWh.

• Die Wohngeldreform 2020 entlastet Familien mit geringen Einkommen. 660.000 Haushalte sollen mehr Geld bekommen, rund 180.000 Haushalte haben erstmals oder erneut einen Wohngeldanspruch.

• Pendler sollen entlastet werden. Die Entfernungspauschale soll ab dem 21. Kilometer um fünf auf 35 Cent angehoben werden. Diese Maßnahme ist befristet auf die Zeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2026.

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