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Coronakrise

Coronakrise: Immobilienmarkt reagiert erstaunlich robust

„Die Pandemie kennt bereits jetzt Gewinner und Verlierer. Während Einzelhandel und der Gastronomie nur auf eine allmähliche Erholung hoffen können, verzeichnet der Immobilienmarkt nahezu keine Einbußen“, beschreibt Jörn Weise, Abteilungsleiter Immobilien der Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe, die aktuelle Situation Das IW-Institut in Köln stellt fest: „Die Pandemie hat fast alle Bereiche der Wirtschaft ins Mark getroffen“. Der wirtschaftliche Schaden habe einen Wohlfahrtsverlust von 250 Milliarden Euro verursacht. Dagegen stellt sich der Immobilienmarkt robust dar. Die Nachfrage nach Wohneigentum ist ungebrochen. Wohnimmobilien wurden in mehr als 94 Prozent aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte teurer. Das Plus bei Eigentumswohnungen lag im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt bei 9,6 Prozent. Die neue Immowelt Kaufpreis-Prognose für Großstädte geht davon aus, dass die Kaufpreise für Eigentumswohnungen bis Ende 2021 weiter steigen werden. Sollte sich der Trend zum Wohnen in der Peripherie jedoch verfestigen, könnte sich die Preisentwicklung zumindest in den Metropolen abschwächen. Das Hamburger Immobilien-Analysehaus F+B Forschung und Beratung GmbH hat für das Bundestagswahljahr 2021 Thesen zur Entwicklung der Wohnungsmärkte nach Corona formuliert. Nach Ansicht der Immobilienmarktforscher wird es kaum Steigerungen der Neuvertragsmieten geben. Dagegen werde sich die Nachfrage nach Wohneigentum oder zur Kapitalanlage durch gut situierte Nachfrager bei anhaltend niedrigen Zinsen nicht nennenswert verringern. Die positiven Meldungen betreffen aber nicht alle Immobilienarten gleichermaßen. Die Bereiche Einzelhandels-, Hotel- und Büroimmobilien können mit dem allgemeinen Optimismus nicht mithalten. Das Gesetz zur Anpassung pandemiebedingter Vorschriften sieht daher unterstützende Regelungen zur Anpassung der Miete für Geschäftsraummieter vor.

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